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"Du machst dich vollkommen leer und lässt die Kraft des Universums in dich einströmen."

 

Meditation_im_Herzen_von_Fürth

Gebet

"Gebet ist ein Zustand, in welchem der Geist auf einen Punkt gerichtet ist und der Mensch zur Unendlichkeit spricht...

Meditation

...Meditation ist ein Zustand, in welchem der Geist klar und aufnehmend ist und die Unendlichkeit zum Menschen spricht." 

Yogi Bhajan

 

Es gibt eine Vielzahl von Meditationstechniken. Alle haben sie gemeinsam, den neutralen, meditativen Geist zu entwickeln.

Meditation bringt uns von einer endlichen hin zu einer unendlichen Wahrnehmung der Realität. Sie steigert das Gefühl von Wohlbefinden, innerem Frieden, Ruhe und Stabilität und fördert unsere Intuition. Sie befreit uns von unseren unbewussten Gewohnheiten, löst unsere Reaktionen auf und baut unsere unterbewussten Ängste und Blockaden ab. Sie baut unsere intuitive Verbindung zum Bewusstsein selbst auf. Sie stärkt unsere Fähigkeit, Energie zu bündeln und macht unser Tun damit effektiver. Sie fördert unsere geistige Klarheit und die Fähigkeit gegenwärtig zu sein. Sie löst Stress erzeugende Muster auf und entwickelt unsere Persönlichkeit.

 

geführte Meditation jeden Dioenstag um 20:30 - 21:00 und jeden Freitag von 7:00 - 7:30 Uhr

 

 

PSYCHOLOGIE HEUTE

Meditation: Sie wirkt nicht nur im Geist, sondern in jeder Zelle des Körpers
16. November 2010


Meditation stärkt Körper und Geist. Welche Wirkmechanismen hinter der jahrtausendealten Technik stecken könnten, haben amerikanische Wissenschaftler jetzt in einer Studie herausgefunden. Demnach hängen die positiven psychischen Veränderungen, die durch die Meditation hervorgerufen werden, mit einer erhöhten Aktivität des Enzyms Telomerase zusammen. Dieses ist wichtig für die langfristige Gesundheit der Zellen unseres Körpers.

Die Studie ist Teil einer großangelegten Langzeituntersuchung der Auswirkungen von Meditation auf Körper und Psyche, des sogenannten Shamatha-Projekts der University of California in Davis. Die Wissenschaftler maßen die Aktivität des Enzyms Telomerase bei Teilnehmern eines dreimonatigen intensiven Meditationstrainings im Rahmen des Projektes.

Telomere sind Abschnitte der DNA am Ende von Chromosomen. Sie werden mit jeder Zellteilung kürzer; unterschreiten sie eine bestimmte Länge, kann sich die Zelle nicht weiter teilen und stirbt ab. Das Enzym Telomerase kann die Telomere reparieren und somit wieder verlängern. Frühere Untersuchungen legen nahe, dass die Telomerase eine Verbindung zwischen psychischem Stress und körperlicher Gesundheit darstellt.

Bei den 30 Teilnehmern der Meditationsstudie zeigte sich am Ende des dreimonatigen Trainings eine um ein Drittel höhere Aktivität der Telomerase als bei der Kontrollgruppe. Außerdem berichteten die Probanden über positive psychische Auswirkungen der Meditation: Sie empfanden etwa ein größeres Gefühl der Kontrolle über ihr Leben und brachten ihrer Umgebung mehr Aufmerksamkeit entgegen. Darüber hinaus nahmen sie ihr Leben als sinnvoller wahr und hatten mit weniger negativen Emotionen zu kämpfen.

„Die Teilnehmer, die psychisch am meisten von der Meditation profitierten, wiesen auch die höchste Telomeraseaktivität auf“, sagt Clifford Saron, Koautor der Studie. „Es wäre jedoch falsch, anzunehmen, dass Meditation die Aktivität der Telomerase direkt steigert und dadurch für Gesundheit und ein langes Leben sorgt“, betont er. „Es ist vielmehr so, dass die Meditation das psychische Wohlbefinden fördert, was wiederum mit der Telomeraseaktivität in den Zellen des Immunsystems zusammenhängt und letztlich deren Langlebigkeit zugute kommt.“

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es allerdings: Das Meditationstraining in dieser Studie war sehr intensiv und wird kaum Nachahmer finden können. So besuchten die Probanden zweimal täglich Gruppensitzungen und übten sich bis zu sechs Stunden am Tag in Meditation. Dennoch könnte sich das Praktizieren auch in geringeren Dosen lohnen: Aktivitäten, die das Wohlbefinden fördern, scheinen allgemein einen tiefgreifenden Effekt auf die fundamentalsten Mechanismen des Körpers zu haben, so die Forscher.

Von Anke Bruder

Quelle: ScienceDaily